MAGDEBURG  NATÜRlich
Naturräumliche Grundlagen / Schutzkategorie GB-LSG Landschaftstage   /
NSG-BR-FFH - aktueller Eingriff gegen FFH-Arten / Typische Arten /
Elbe
-Hochwasser 2003-2002-Niedrigwasser2003 /
Treibeis Februar 2006 und Frühjahrshochwasser 2006 / Jahreszeiten in MD /

E i n l e i t u n g

  • Hier erfolgt eine Präsentation von Beispielen der typischen Naturausstattung MAGDEBURGs, der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts
     
    • Abb. vom Januar 2009 - strenger Winter erzeugt erneut Treibeis auf der Elbe:

Gänsesäger (Männchen) als alljährlicher Wintergast auf der Alten Elbe:
weitere Fotos  s. 
typische Arten ( © JM) 

 

    • Abb. vom Februar 2003 während des Elbehochwassers, Blick vom StadtPark zum Dom:

  • und seiner Umgebung im Elbtal,
    • Abb. Mönchsgraben sdl. MD - Aufn. P.-L. Gentz / UA 2003:
    •  

  • weil die offiziellen homepages der Städte derartiges nicht erwähnen,
  • weil deren PR-Verantwortliche die natürlichen Grundlagen unseres Lebensraumes offenbar für nicht besonders erwähnenswert halten oder
  • weil (noch) naturnahe Kulturlandschaftsteile in der Stadt oder an ihrem Rande und in ihrer Umgebung bei der angestrebten wirtschaftlichen Entwicklung für schädlich (Investoren abweisend) gehalten werden.
     
  • Im Gegenteil sollte bedacht werden, daß eine derartige Entwicklung umweltschonend nachhaltig sein sollte,
    • wenn sie sich als wertvolle historische Kulturlandschaft auf Dauer mit typischen Eigenheiten etablieren soll - nur solche Landschaften fungieren als Heimat und haben auch eine (touristische u. wirtschaftliche) Zukunft.
  • Mehr als je zuvor sollte in diesem Sinne eine
    • In-Wert-Setzung der natürlichen Grundlagen erfolgen .
    • Solche Werte besitzt Magdeburg - ich will sie deshalb in typischen Beispielen erwähnen und teilweise erläutern oder Hinweise für weitere Informationen geben.
    • Besinnen wir uns auf die Werte unserer Heimat !
      S. auch aus der Reihe “Werte unserer Heimat” (1972):
      Magdeburg und seine Umgebung. Akademie-Verlag.
       
  • Die besten Unterlagen für eine in diesem Sinne notwendige sorgfältige Planung einer ressourcenschonenden nachhaltigen Entwicklung liefert der

Landschaftsrahmenplan Magdeburg 1997

von: LPR Landschaftsplanung Dr. Reichhoff GmbH (Hrsg. Umweltamt MD).

Dieser wird eingeleitet mit der Aussage von Walter MITSCH:
“Alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß!”
“Es bringt den Konflikt zwischen dem Schutzbedürfnis der Natur und unseren Lebensansprüchen auf den Punkt. Wir wollen beides: Wir wollen die gesunde, intakte Natur, weil wir sie zur Erholung und für unsere innere Harmonie brauchen. Aber wir wollen auch nicht verzichten auf unseren Wohlstand, auf das Auto, die Heizung, den Kühlschrank.”

So meint der damalige OB Dr. Willi POLTE und setzt damit die Weitsicht der Magdeburger OB im besten Sinne wohl fort ...


Naturräumliche Grundlagen

  • Landschaftseinheiten (Naturräume):
    • Elbniederung (Elbtal): in MD-Mitte etwa 6-8 km breit in ~45 m über NN mit einer ~2 m mächtigen Auelehmschicht im sandigen Urstromtal.
    • Magdeburger Börde: reicht im Westen in den größten Teil der Stadt hinein, als Niedere Börde mit Höhen zwischen 55 und 75 m ü NN, davon sind die Olvenstedter und Ebendorfer Terrassen durch eine deutliche Geländestufe gekennzeichnet. Die Steppenschwarzerde der MB ist mit Ackerwertzahlen von 90 bis 95  von besonderer landwirtschaftlicher Bedeutung für den Zuckerrüben- und Getreideanbau (Weizen u. Gerste).
      Der westlich angrenzenden Börde kommt mit ihren Anbauflächen und dem kühlenden Klima als Frischluftzufuhr für die Stadt auch eine besondere klimatische Rolle zu.
    • Zerbster Ackerland: im Osten an die Elbniederung flachwellig mit 55-60 m ü. NN heranreichend, wovon sich im Norden ein Endmoränenzug in 70-80 m ü. NN deutlich abhebt (Burger Vorfläming). Im ZA herrscht Zuckerrüben- u. Getreideanbau vor, wobei Roggen als Leitkultur hinzukommt.
       
  • Geomorphologie:
    • die Flechtingen-Roßlauer Scholle des Flechtinger Höhenzuges mit Ablagerungen der Neuzeit (Känozoikum) bestimmen den geologisch-morphologischen Aufbau.
       
  • Klima: mitteldeutsches Trockenklima mit ~ 500 mm Jahresniederschlag.
     
  • Magdeburg ist in diesen Naturräumen eine grüne Stadt (mehrfach dafür ausgezeichnet) mit
  • die durch einige Abgrabungsgewässer und Altwässer der Elbe (alte Elbverläufe) bereichert werden ...


Landschaftstage

  • Das Umweltamt der Landeshauptstadt Magdeburg setzt seit 1993 die gute Tradition der Landschaftstage jährlich zu einem speziellen Thema fort. Dazu gibt es dann jeweils zum darauf folgenden nächsten Landschaftstag den Tagungsband des vergangenen. Somit liegen insgesamt bereits 16 solcher bemerkenswerten Tagungsbände vor.
    • Der 16. (der vorletzte der inzwischen 17) Landschaftstag fand am 25.10.2008 im Magdeburger Rathaus statt - zum Thema:
      • “Nachhaltige Gewässerunterhaltung”
    • Der 17. Magdeburger Landschaftstag fand am 12.09 2009 im
      Magdeburger Rathaus, Alter Markt, statt - zum Thema:
      • “Städtisches Grün als Lebensraum für Bestäuberinsekten”
         
  • Informationen  > > zum Inhalt .


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