 |
 |
|
|
Federsammlung - feather collection Federn europäischer, insbes. heimischer Herkunft |
|
Mauserfedern - Einzelfedern
Gänsefedern - Anser - von einem Schlafplatz im Gebiet des Elbe-Saale-Winkels: Schlafplatz von Anser fabalis rossicus (= A. f. serrirostris incl. rossicus) u. A. a. albifrons
Kies-Tagebau-Seeufer bei Sachsendorf / SBK, Aufsammlung vom Spülsaum am 30.Dez. 2003
Meßtischblatt-Quadrant (TK 25) 4137-1 (GKH 574959, GKR 448973).
Auswahl von einer Aufsammlung von Steuerfedern (S) vom Spülsaum (o.g. Fundort);
dargestellt wird eine Zusammenstellung von Einzelfedern (eine Schwanzhälfte) verschiedener Gänse-Individuen, wie sie entsprechend ihrer Af-If-Ausbildung etwa zuzuordnen wären (von rechts): S1 bis S8 (links).
Es sind offensichtlich neben Körperfedern alle SchwanzFedern (S) von der Mauser im Winterquartier betroffen.
Dabei ist die Unterscheidung der Artzugrehörigkeit wegen einer großen Variabität der typischen Merkmale und der Längen
sehr erschwert, so sind für A. albifrons (Bleßgans) breite weiße Spitzen typisch (von S1 nach außen breiter werdend), die
Fahnen sind mehr grau(schwärzlich)braun als bei brauneren A. fabalis-Fahnen; die Innenfahnen der albifrons sind heller (von
innen nach außen zunehmend). Die Schäfte sind bei albifrons im Spitzenteil dunkel und laufen oftmals dunkel in die weiße
Spitze. Der weiße Spitzenteil läuft bei albifrons an den Seiten deutlicher weiß nach unten (proximad). - In der Abb. oben sind
demzufolge die S2 (2. von rechts) bis S8 (=141 mm) offenbar der Bleßgans zugehörig, obwohl nicht in allen Fällen der Schaft im dunklen Schaftteil dunkel ist (s. S5, die aber eine deutlich hellere If hat).
|
Siehe hier im Vergleich typische (Arendsee Nov. 2002)
A. albifrons (links - S1 der linken Reihe entfernt, diese Expl. hat relativ dunkle If.) und A. fabalis (rechts)
|
|
|
|
|
Im Folgenden wird eine Zusammenstellung der einzelnen Federngruppen (S6 ff) zur Darstellung der Variation der Größe und
Zeichnung bzw. Färbung vom o.g. Schlafplatz im Elbe-Saale-Winkel vorgestellt:
|
~S8(von
links)= 138(fabalis), 142(albifrons), 142(fabalis), 141,137,126,125(albifrons); ~S7(von re.)= 150(albifrons), 158(fabalis), 152(albifrons),153(?).
|
~S7(von
links) = 155,144(fabalis), 143,133,143,140,152, 146,149,151(albifrons), 138 (fabalis).
|
|
|
|
|
|
|
|
|
~S2-S3:
links 4x A. albifrons, 2.v.li.=156, 147, 152 mm; re.(brauner gefärbt): 3x A. fabalis 148, 155, 144 mm.
|
|
alles S1 A. albifrons (?): v.links: 150, 156, 157, 148, 147, 152, 136, 153 mm.
|
|
|
A. fabalis ? - linke S4-6?= 159 mm.
|
A. albifrons (große weiße Spitzen; z.B. 3.v.re.= 126, 4.v.li.= 125 mm ) & A. fabalis
|
|
Unten ~S7:
Anser albifrons (große weiße Spitzen... z.B. 5. v. rechts = 138 mm) & A. fabalis .
|
|
 |
 |
|
|
Dargestellt werden bei
den Arten Federn mit Maßangaben (mm) insbesondere:
(1.) Schwungfedern (Remiges), davon die:
Handschwingen - H (Remiges
primarii = primaries) mit dem
Remicle - R (wenn
vorhanden) als kleines Federchen distal der äußeren H,
Armschwingen - A (Remiges
secundarii = secondaries),
Daumen- (Afterfügel-)
federn - Al (R. alulares = Alula); und deren obere (große) Deckfedern:
Handdecken - GrHd (Tectrices
primariae dorsalis),
Armdecken - GrAd (T.
secundariae dorsalis);
(2.) Schwanz-Federn
(tail-feathers):
Steuerfedern - S (Rectrices
= tail),
Deckfedern - Sd (Rectrices
caudales) bzw. deren
Oberschwanzdecken - OSd (R. dorsalis caudae)
und
Unterschwanzdecken - USd (Rectrices
ventralis caudae);
und gelegentlich ergänzend
besonders markante
(3.) Körperkonturfedern,
die aber meist nicht näher bezeichnet werden ...
|
|
|
|